In Deutsch­land könn­ten noch viel mehr Leben geret­tet wer­den, wenn deut­lich mehr Men­schen bei Herz­in­fark­ten in der Lage wären, Ers­te Hil­fe zu leis­ten. Zu oft unter­bleibt der Ver­such aus Unsi­cher­heit. Ich sehe es daher als eine gesell­schaft­li­che Auf­ga­be, mit­tels Kurs­an­ge­bo­ten zu schu­len, wie man bei Herz­ver­sa­gen Ers­te Hil­fe leistet.

Mein Unter­neh­men möch­te dazu einen Bei­trag leis­ten, indem wir unse­ren Mit­ar­bei­tern regel­mä­ßig Kur­se des Ver­eins „Ich kann Leben ret­ten“ anbie­ten. Die Kur­se wer­den sehr dan­kend angenommen.

 

Alex­an­der Otto
ECE-Geschäftsführungsvorsitzender

Wir alle hof­fen doch, dass im Not­fall jemand für uns da ist, der weiß, wie man hel­fen muss. Des­halb soll­te jeder sei­nen eige­nen klei­nen Bei­trag dafür leis­ten, dass es dann auch so kommt.

 

Micha­el Behrendt
Vors. d. Auf­sichts­ra­tes Hapag-Lloyd AG

Mei­ne Mit­ar­bei­ter für einen mög­li­chen Not­fall vor­zu­be­rei­ten, das ist mei­ne per­sön­li­che Herzenssache.

 

Andrea Gal­le
Vor­stän­din BKK-VBU

Die Chan­ce, ein Leben zu ret­ten, soll­te jeder ergrei­fen (kön­nen)!

Als regel­mä­ßi­ger Jog­ger kam es mir schon öfter in den Sinn: Was machst du eigent­lich, wenn plötz­lich jemand neben dir zusam­men­bricht? Der Ers­te-Hil­fe-Kurs zum Füh­rer­schein ist Jah­re her, sei­ne Anwen­dung aber kann jeden Tag und ohne Vor­war­nung lebens­not­wen­dig wer­den – ein gro­ßes Miss­ver­hält­nis! Die Initia­ti­ve „Ich kann Leben ret­ten“ hat uns beein­druckt: Weil sie eine Lücke füllt und jedem den Mut ver­mit­telt, die Angst vor der eige­nen Cou­ra­ge in einer Not­si­tua­ti­on zu über­win­den und die Chan­ce zum Ret­ten eines Lebens zu ergrei­fen. Gera­de wir als Kran­ken­kas­se sehen uns in der Pflicht, die­se Chan­cen zu unter­stüt­zen. Aus die­sem Grund beglei­ten wir die Initia­ti­ve und haben das „Not­fall­wis­sen“ außer­dem zu einem Jah­res­the­ma 2016 für unse­re Mit­ar­bei­ter gemacht.

 

Hel­ge Neuwerk
Stellv. Vor­stand BKK-VBU

Was soll ich tun, bis der Not­arzt kommt?

Ein Not­fall mit Herz-Kreis­lauf-Still­stand geht uns beson­ders an’s Herz wenn er im fami­liä­ren Umfeld pas­siert. Groß und Klein könn­ten vor­be­rei­tet sein, in die­sem Moment die rich­ti­gen Hand­grif­fe zu tun, weil jede Minu­te zählt!

 

Dr. Imo­gen Schnippenkoetter-Thomsen
Fach­ärz­tin für Anästhesiologie

Jeder kann es ler­nen und durch Schu­lung sicher anwenden!

Jede Sekun­de ist kost­bar bis zum Ein­tref­fen des Notarztes.

In die­ser Über­brü­ckungs­zeit ist es lebens­wich­tig, den Kreis­lauf pro­vi­so­risch durch Herz­druck­mas­sa­ge auf­recht zu erhal­ten. Nur dadurch wird das Gehirn mit Sauer­stoff ver­sorgt und der Pati­ent hat eine Chan­ce zum Überleben.

Fas­sen Sie sich ein Herz – und fas­sen auf’s Herz!

Man kann nichts falsch machen – außer: nichts zu machen.

 

Frei­frau Kon­stan­ze von Humboldt-Wendel
Fach­ärz­tin für Anäs­the­sie und Intensivmedizin

Es sind knapp drei Minu­ten, die über Leben oder Tod ent­schei­den können.

Schnel­le Hil­fe nach einem Atem­still­stand schützt das Gehirn vor schwe­ren Schä­di­gun­gen durch Sauer­stoff­man­gel und kann so das Leben retten.

Es reicht in vie­len Fäl­len aus, den Blut­kreis­lauf durch Herz­mas­sa­ge zu über­brü­cken, bis pro­fes­sio­nel­le Hil­fe eintrifft.

Das kann jeder - wenn man es vor­her ein­mal geübt hat.

 

Dr. Harald Berninghaus
Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter des Jeru­sa­lem Kran­ken­hau­ses, Hamburg